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HGD-Symposium 2017


HGD Symposium 2017 - Logo 

HGD Symposium 2017 in Jena

(zertifiziert durch das Thillm:

Fortbildungsnummer 5094-83-0422/17)

28.06.2017 (12 - 18 Uhr)

29.06.2017 (8 - 16 Uhr)

 


Grenzen markieren und überschreiten.

Positionsbestimmungen im weiten Feld der geographiedidaktischen Forschung.

Wie jedes andere Fach befindet sich auch die Didaktik der Geographie in beständiger Veränderung. Der Blick in die wechselvolle Geschichte unserer Disziplin zeigt das. Und ebenso, wie sich unser Fach in der Vergangenheit im konkreten Tun überhaupt erst figuriert hat, ist auch die Zukunft unseres Faches nicht schon verordnet oder festgelegt. Die Zukunft ist offen, wenn auch nicht beliebig. Die Umbildung und Neubildung unserer Disziplin geschieht im Zuge unseres Vertiefens in geographiedidaktische Inhalte. Wenn wir uns aufmerksam und neugierig den Fragen stellen, die an der Zeit sind, wenn wir uns den permanent wandelnden Formaten der Wissenschaft (und Kunst) innerhalb und außerhalb der Geographie und ihrer Didaktik zuwenden, wenn wir uns auch für solche Perspektiven interessieren, die den eigenen Ansatz in Frage stellen oder diesem gar widersprechen, überschreiten wir unser System. Ein System, welcher Art auch immer, begrenzt unser Denken. Die Forschungsfrage öffnet unser Denken und Handeln für neue Möglichkeiten. Indem wir uns als ForscherIn für das Zukünftige öffnen, halten wir unser Fach offen für die Zukunft.

In diesem Sinne verstehen wir das HGD-Symposium 2017 als Ort der Grenzmarkierung und Grenzüberschreitung. Das Ziel der Tagung ist dreiteilig: Zum einen geht es darum, Grenzen zu markieren, die eigene geographiedidaktische Position klar herauszuarbeiten und explizit zu machen und sich damit sichtbar im weiten Feld der Geographiedidaktik und weiteren Feld der Wissenschaft zu positionieren. Zum anderen geht es darum, Grenzen zu überschreiten. Es soll deutlich werden, welche Schnittstellen mit anderen Theorieperspektiven oder Disziplinen nach innen und nach außen schon kultiviert werden oder noch wünschenswert sind. 

Grenzüberschreitung kann auch forschungsmethologisch und unterrichtspraktisch z.B. als fächerintegrierender oder -übergreifender Unterricht gedacht werden. Schließlich geht es darum, dass das geographische Denken als kritische Praxis erlebbar wird. Gemeint ist eine Praxis, die sich in der Kunst übt, in Unterscheidungen zu denken.


HGD Symposium 2017 Poster

        Download des Programms


Anmeldung bis 31.05.2017 unter:   HGD Anmeldeportal


Tagungsort:


Stadtplan-Jena_color_Dickel
Rosensäle Jena
Großer Saal
Fürstengraben 27
07743 Jena



Hotels und Pensionen im Zentrum Jenas:


Die Adressen und Telefonnummern der Unterkünfte, sowie weitere Hinweise über Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie hier:

http://www.dez4.uni-jena.de/G%C3%A4steunterbringung/%C3%9Cbernachten+in+Jena.html



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