WeCare steht für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands.

WeCaRe: Strukturförderung entlang des Krebsbehandlungspfades

Gemeinsam mit regionalen Partnern wollen Universitätsklinikum und Universität Jena ein Konzept für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen Mitteldeutschlands entwickeln
WeCare steht für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen ...
Foto: UKJ
  • Forschung
  • Wirtschaftsgeographie

Meldung vom: 25. Mai 2020, 13:41 Uhr | Verfasser/in: Uta von der Gönna | Zur Original-Meldung

Der demografische Wandel erschwert die Versorgung von Krebspatienten im ländlichen Raum gleich doppelt: Die Bevölkerung ist hier nicht nur überdurchschnittlich von dieser Alterserkrankung betroffen, es fehlt auch an einer für sie gut erreichbaren spezialisierten Medizin-Infrastruktur. Mit seiner Idee für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen will das WeCaRe-Bündnis beide Probleme angehen. Das „WIR!-Projekt eHealth Cancer therapies and medical Rehabilitation“ erhält nun im Rahmen des Wettbewerbs „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Möglichkeit, sein Konzept für die Modellregion Südost-Thüringen auszuarbeiten.

Verbesserung der wohnortnahen onkologischen Versorgung

Unser oberstes Ziel ist die Verbesserung der wohnortnahen onkologischen Versorgung, die hochspezialisierten Behandlungs- und Reha-Angebote müssen alle Patientinnen und Patienten erreichen“, betont Prof. Dr. Orlando Guntinas-Lichius vom Universitätsklinikum Jena, der Koordinator des Bündnisses. Dafür soll die Akzeptanz digitaler und telemedizinischer Angebote erhöht werden. Neben dem Ausbau bestehender Netzwerke und der Aus- und Weiterbildung zielt das Konzept auch auf die Entwicklung neuer telemedizinischer und mobiler medizintechnischer Lösungen. „Dabei wollen wir insbesondere auf Unternehmen in der Region setzen, um auch wichtige Impulse für die Wertschöpfung und Fachkräftebindung vor Ort zu geben“, so der Wirtschaftsgeograph Prof. Dr. Sebastian Henn.

In den kommenden Monaten wird das WeCaRe-Team mit den Partnern des Bündnisses konkrete Projektideen entwickeln, weitere Akteure ansprechen und sein Konzept am Beispiel der Modellgemeinden Leutenberg im Kreis Saalfeld-Rudolstadt und Pößneck im Saale-Orla-Kreis ausarbeiten. Es soll so gestaltet sein, dass es auf andere Volkskrankheiten und Regionen übertragbar ist. Das Bündnis wird sich damit im Sommer nächsten Jahres für die Umsetzungsphase bewerben, in der insgesamt 25 Initiativen eine Förderung von je bis zu 15 Millionen Euro erhalten können.

Kontakt:

Sebastian Henn, Prof. Dr.
Sebastian Henn
Telefon
+49 3641 9-48830
Fax
+49 3641 9-48832
Sprechzeiten:
Forschungssemester; bitte Kontaktaufnahme per eMail
Raum 109
Löbdergraben 32
07743 Jena
Orlando Guntinas-Lichius, Prof. Dr.
Am Klinikum 1
07747 Jena
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