Wasserwandern

Exkursion Saale

Eine exkursionsdidaktische Forschungsreise vom 23. bis 27. August 2021 im Rahmen des Moduls GEOG 352 zum Verhältnis von Mensch und Natur
Wasserwandern
Foto: von Melanie Avis auf Pixabay
  • Veranstaltungen

Meldung vom: 25. Februar 2021, 09:14 Uhr

Das Seminar GEOG 352 - Innovative Formen der Vermittlung findet als Exkursion statt (Mensch-Natur - Wasserwanderung auf der Saale). Übernachtung im eigenen Zelt und Selbstversorgung.

Termine:

21.04.2021, 18 - 20 Uhr, Vorbesprechung, Präsenz HS 234 IGG
28.06.2021, verbindlicher, jeweils einstündiger Konsultationstermin (Zeit nach Vereinbarung)
23. bis 27.08.2021, Exkursionszeitraum

Anmeldung ab sofort per E-Mail an didgeo@uni-jena.de
Teilnahme erfolgt nach Eingang der E-Mails.

Eigene Kosten max. 80 Euro. Übernachtung im eigenen Zelt und Selbstversorgung.

Weitere Informationen folgen zur Vorbesprechung.

(Sollte die Exkursion Corona-bedingt ausfallen, wird es eine digitale Alternative geben, so dass eine Prüfungsleistung erbracht bzw. das Modul absolviert werden kann.)

Naturphilosophische Reflexionen für die Geographiedidaktik

„Natur ist im Trend“, „Natur ist erholsam“, „Natur ist elementar“, „Natur ist bedroht“. Die Auffassungen von Natur sind vielfältig und es ist wichtig, sich über das, was wir unter Natur verstehen, zu verständigen.

Das exkursionsdidaktische Vertiefungsseminar GEOG 352 führt uns im SoSe 2021 entlang der Saale von Ziegenrück nach Jena.

Auf Exkursionen verbindet sich sinnliches Erleben mit kognitivem Nachdenken. Das kognitive Benennen von Dingen, das Äußern von Vermutungen, das Erklären von Zusammenhängen sind gewohnte Abläufe. Sinnliches Erleben ist hingegen schwer zu fassen. Im Seminar diskutieren wir, wie wir über sinnliches Erleben zu Erkenntnissen gelangen können bzw. wie sich sinnliches Erleben und rationales Erkennen sinnvoll ins Verhältnis setzen lassen.

„Natur“ hat für die Geographie eine zentrale Bedeutung. Seit Anbeginn der Disziplin ist geographisches Denken durch die Lust an der Entdeckung und Erforschung der (Erden)Natur gekennzeichnet. Dabei ist es keinesfalls Anliegen der Exkursion, ein antiquiertes Verständnis von Geographie zu rehabilitieren, sondern vielmehr die Möglichkeit der „Erfahrung von Natur“ einer kritischen Reflexion zuzuführen. Denn das, was Natur ist, ist entgegen dominanter Deutungsansprüche „plural, vielfältig situiert, rätselhaft und spannend“ (Kirchhoff et al. 2017).

Auf der Exkursion widmen wir uns daher u.a. folgende Fragen:

  • Wie ist das Verhältnis von dem, was wir als Natur bezeichnen und dem Selbstverständnis des Menschen (Anthropologie)
  • Welche Naturauffassungen gibt es jenseits der Naturwissenschaften?
  • Welche Bedeutung hat es, Natur zu erfahren?
  • Welche Relevanz hat „Natur“ heute für die Geographie und den Geographieunterricht?
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