Constellation (2010)

IfL Forschungswerkstatt

Im Mittelpunkt der Forschungswerkstatt #2 "Das Auge forscht mit. Visualisierungen in den raumbezogenen Wissenschaften" steht die kritische Reflexion und gem einsame Diskussion über methodische und ethische Herausforderungen des visuellen Forschens.
Constellation (2010)
Foto: Amy Cassey (2016)
  • Veranstaltungen

Meldung vom: 03. März 2016, 12:14 Uhr

LINK zur IfL Forschungswerkstatt

Im Zuge dieser Veranstaltung wird es einen Workshop des Lehrstuhl für Didaktik der Geographie der Friedrich-Schiller- Universität Jena geben :

Prof. Dr. Mirka Dickei und Lisa Keßler

"Zeichnen als epistemisches Verfahren. Eine geographische Werkstatt." (4. März 2016 09:30 - 15:30)

Angewandte Methode: geführtes Zeichnen

In unserem Workshop geht es darum, die Bedeutung des Zeichnens als eine epistemische Praxis, die Neues hervorbringt, für die raumbezogene Wissenschaft Geographie (wieder) ins Bewusstsein zu rufen. Vor dem Hintergrund einer phänomenologisch-hermeneutischen wissenschaftlichen Grundperspektive experimentieren wir mit Möglichkeiten und Grenzen der Geographie, insbesondere mit dem geführten Zeichnen, seiner Einübung als künstlerischem Handwerk, seiner Anleitung und seiner Reflexion im gemeinsamen Gespräch. Im Gespräch bedeuten wir das "Gekritzel", das wir als Spur verstehen, indem wir auf räumliche Kategorien zugreifen, die uns zur Verfügung stehen, und markieren Leerstellen. Im Zuge der Symbolisierung der Spur formiert sich bestenfalls eine geographische Frage, die ins Offene führt und zur Erfindung und Erforschung neuer Muster geographischen Denkens anregt.

Ziel des Workshops besteht darin, das Zeichnen als Möglichkeit sehen zu lernen , über die eine Geographie Form gewinnen kann, die sich im Entstehen und im Entwurf begreift. Ein schöpferisches Zeichnen setzt zum einen die Bereitschaft der Teilnehmerinnen voraus, sich mit Papier und Stift auszudrücken. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, dass man besonders gut zeichnen kann. Wichtig ist, dass man bereit ist, der eigenen inneren Bewegung Ausdruck zu verleihen. Ebenso ist ein gewisser Mut der Teilnehmerinnen erforderlich: Neues kann nur dann entstehen, wenn sich der Zeichner auf ein formgebendes Zeichnen einlässt und die Bereitschaft hat, über seinen Akt des Zeichnens zu reflektieren .

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