Einführung

Monitoring von Erdoberflächenprozessen

Noch immer sind viele Details der raumzeitlichen Dynamik von Erdoberflächenprozessen unbekannt. Systematisches Monitoring dieser Prozesse mittels Fernerkundungsdaten kann neue Details über die Prozesse enthüllen und bietet auch viele Daten für die vertiefende Prozessanalyse oder Modellierung.

Neue Technologien und Entwicklungen in der Fernerkundung, wie terrestrisches und flugzeuggestütztes Laser Scanning und Photogrammetrie mittels Structure from Motion und Multi-View Stereo 3D Rekonstruktion aus terrestrischen oder Drohnengestützen Bildaufnahmen, erlauben eine flexible Gestaltung des Monitoring von Erdoberflächenprozessen mit einer großen räumlichen und zeitlichen Auflösung. Mit diesen Technologien können detaillierte und genaue Daten zur Ausbreitung und Bewegungsdynamik, z.B. von Blockgletschern, Hangrutschungen, Erdfällen, Schneebedeckung, Vegetationstypen oder Flussdynamik erhoben werden, welche im Folgenden wichtige Eingangsparameter für die Modellierung von zukünftigen Entwicklungen darstellen. Diese neuen Daten tragen zum besseren Verständnis von Erdoberflächenprozessen bei. Des Weiteren sind sie im Bereich der Modellierung von Erdoberflächenprozessen bedeutend, da der Erfolg jeglicher Modellierung unter anderem besonders von der Qualität der Eingangsparameter (z.B. Inventar der aufgetretenen Prozesse) abhängig ist.

Im Bereich Monitoring von Erdoberflächenprozessen des Lehrstuhls für Geoinformatik werden neue Technologien zum Monitoring von Erdoberflächenprozessen (gravitative Massenbewegungen, Prozesse der Kryosphäre) hinsichtlich deren Potential und Limitierungen erprobt. Des Weiteren werden Methoden zur (automatisierten) Auswertung von Fernerkundungsdaten hinsichtlich der raumzeitlichen Dynamik der beobachteten Erdoberflächenprozesse entwickelt.

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