BRICINVEST – Investoren aus den BRIC-Staaten und ArbeitnehmerInneninteressen in Deutschland

Laufzeit: 12/2013-04/2015

Mittelgeber: Hans-Böckler-Stiftung

Projektleitung an der Friedrich-Schiller-Universität:  Prof. Dr. Sebastian Henn

Kooperationspartner: Prof. Dr. Martin Franz, Universität Osnabrück, Osnabrück Dr. Jörg Weingarten, PCG GmbH, Essen

Forschungsschwerpunkt: Mobilities & Connectivities

Inhalt:

In weniger als zwanzig Jahren hat ein quantitativer und qualitativer Wandel in Bezug auf Direktinvestitionen aus Staaten des Globalen Südens und besonders aus den sog. BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) stattgefunden: Konzentrierten sich Unternehmen aus diesen Ländern in ihrem Investitionsverhalten in der Vergangenheit primär auf Länder der jeweils selben Weltregion (sog. South-South Investments), wird seit einigen Jahren vermehrt in Industrieländern investiert, sowohl in Form von Unternehmensbeteiligung als auch durch den Aufbau eigener Niederlassungen. Über Direktinvestitionen aus den BRIC-Staaten in Deutschland lagen bislang keine bzw. nur unzureichende Informationen vor, obwohl diese Investitionen künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Das Projekt analysierte daher die BRIC-Investitionen in Deutschland im Hinblick auf ihre Unternehmensziele und Strategien, ihre Beschäftigungsrelevanz sowie ihre Einstellung zu Mitbestimmungspraxis, Arbeitnehmerrechten und Genderaspekten. Darauf aufbauend wurden entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert. Zielgruppen waren Gewerkschaften, Betriebs- und Aufsichtsräte sowie politische Entscheidungsträger auf unterschiedlichen Ebenen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Sebastian Henn

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