MIDETI - (Re-)Migranten im deutsch-türkischen Innovationsnetzwerk - Identifikation und Kommunikation von Potenzialen für Wissenschaft und Wirtschaft

Laufzeit: 12/2014 - 04/2016

Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (über Univ. Osnabrück)

Projektleitung an der Friedrich-Schiller-Universität: Prof. Dr. Sebastian Henn

Kooperationspartner: Prof. Dr. Martin Franz (Institut für Geographie der Universität Osnabrück, Gesamtprojektleitung) Doç. Dr. Meryem Hayir (Fakultät für Erziehungswissenschaften Yildiz Universität Istanbul) Dr. İlkay Südaş (Institut für Geographie, Ege-Universität İzmir) Doç. Dr. Nuri Yavan (Institut für Geographie, Ankara Universität)

Forschungsschwerpunkt: Mobilities & Connectivities

Projektwebsite: http://www.mideti.uni-jena.de

Inhalt:
Jüngere wissenschaftliche Untersuchungen aus verschiedenen regionalen Kontexten legen indes nahe, dass die Abwanderung hochqualifizierter Bildungsinländer*innen keineswegs nur negative Auswirkungen haben muss, sondern dass türkischstämmiger Akademiker*innen aus Deutschland wichtige wirtschaftliche Impulse setzen können, die sich langfristig positiv sowohl auf ihre Herkunfts- als auch auf ihre Zielländer auswirken. Der Rückgriff auf die deutsch-türkischen Kontaktnetzwerke der Akteure kann den transnationalen Wissenstransfer stärken und gegenseitige Direktinvestitionen befördern. Dies kann sich wiederum positiv auf die Innovationsfähigkeit beider Länder auswirken. Darüber hinaus können (Re-)Migranten infolge ihrer Kenntnis von Markt- und Produktionsstrukturen der Herkunftsregion verstärkt zu Exporten aus eben derselben in die Zielregion anregen. Angesichts der Tatsache, dass derartige Potentiale im deutsch-türkischen Kontext bislang weitgehend unbekannt sind, zielt das Projekt darauf ab, die Potenziale, die durch aus Deutschland abgewanderte Hochqualifizierte türkischer Herkunft für die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen entstehen, in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern, Möglichkeiten zu identifizieren, diese Innovationsnetzwerke weiter zu fördern und den wissenschaftlichen Austausch über diese Phänomene zwischen Deutschland und der Türkei (auch auf Ebene der Nachwuchswissenschaftler) zu forcieren.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Sebastian Henn

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